Schwere Aufgabe für die Jury
Die besten Vorleser an der Heinrich-Böll-Schule ermittelt
Nervosität war den zehn Schülern aus dem Jahrgang 6 der Heinrich-Böll-Schule kaum anzumerken. Mit bemerkenswerter Gelassenheit und einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein stellten sie sich einer sechsköpfigen Jury, die die schwere Aufgabe hatte, die besten Vorleser zu küren. Der Vorlesewettbewerb findet alljährlich an der HBS statt und erfreut sich in Schülerkreisen großer Beliebtheit.
Bevor es zum Schulentscheid kommt, werden in den Kursen die Besten ermittelt. In der Gruppe A traten drei Kandidaten aus den C-Kursen (Hauptschulniveau) an (Gruppe A), während in der B-Gruppe acht Schüler aus den B-Kursen (Realschulniveau) beziehungsweise A-Kursen (gymnasiales Niveau) um den Sieg wetteiferten. Die Endrundenteilnehmer mussten zuerst aus ihrem Lieblingsbuch, das sie zuvor kurz vorstellten, vorlesen. Dann wurde ihnen ein unbekanntes Buch ausgehändigt, aus dem sie ebenfalls eine Stelle vorlesen mussten. Bei den für die Schüler unbekannten Werken handelte es sich um „Die schwarze Bucht“ von Blazy und „Der magische Prinz“ von A. Steinhöfel.
Die Jury, die sich aus Lehrern der HBS, Mitarbeiterinnen des Mediothek-Teams und der Vorjahressiegerin Katharina Sckuhr zusammensetzte, kam letztlich zu einem eindeutigen Votum. Der Vorsitzende des Gremiums, der ehemalige Schulleiter Wolfgang Pieper, gab das Ergebnis bekannt. In der Gruppe A siegte Maximilian Zink aus der Klasse 6/6. Er hatte aus dem Buch „Das magische Baumhaus – Anne und Philipp bei den Rittern“ von Mary Pope Osborne vorgelesen. In der Gruppe B sicherte sich Martina Kannegießer aus der Klasse 6/5 den Sieg. Sie hatte sich für das Buch „Hinter verzauberten Fenstern“ von Cornelia Funke entschieden.
Die Gewinner des Vorlesewettbewerbs nehmen im Februar beim Regionalentscheid teil, der immer an der HBS in Fürth durchgeführt wird. Die Gewinner freuten sich nicht nur über ihren Sieg, sondern obendrein über Buchpreise. Die Mitbewerber erhielten einen süßen Trostpreis.
Der Vorlesewettbewerb trägt dazu bei, zum Lesen zu animieren und die Lesekompetenz zu fördern.
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