Gekonnt in französischer Sprache parliert

Schüler der HBS nehmen erste Hürde auf dem Weg zum Sprachdiplom

Der weltweit vergleichbaren Prüfung „DELF“ unterzogen sich erstmals zehn Schüler der Heinrich-Böll-Schule, um ein Diplom für die französische Sprache zu erreichen. Die mündliche Prüfung fand Ende Januar in Mainz statt. Sven Spottka, Französischlehrer an der HBS, äußerte sich sehr zufrieden über die Leistung seiner Schützlinge, „die viel Spaß an der Sache haben“.
Das Diplom baut auf verschiedene Niveaustufen auf, die von den Schülern alle mit Erfolg erreicht werden müssen. Die erste Hürde auf dem Weg zum Ziel haben die HBS-Schüler des zehnten Jahrgangs überwunden. Es waren keine leichten Aufgaben, die zu lösen waren, immerhin umfasste die schriftliche Prüfung drei Kategorien, die zur Kernkompetenz einer Sprache zählen.
Die frankophonen Schüler mussten Fakten aus einem gehörten Text schriftlich herausarbeiten, mussten ihr Leseverständnis unter Beweis stellen und einen eigenen Text, beispielsweise einen Brief, zu Papier bringen. Die mündliche Prüfung beinhaltete ein Gespräch, das verschiedene Themengebiete tangierte.

„Die Prüfung mit dem Diplom als krönenden Abschluss ist seit diesem Jahr fest in unserem Fachkanon verankert“, betonte Sven Spottka. Ziel ist es, der Fremdsprache Französisch an der Heinrich-Böll-Schule damit größere Bedeutung beizumessen und noch mehr Interesse für die Sprache unserer westlichen Nachbarn bei den Schülern zu wecken. Die Diplom-Anwärter sind jedenfalls hochmotiviert und mit Feuereifer am Lernen. Für die weiteren Prüfungen wollen sie, informierte Spottka voller Freude, sogar „Sonderschichten“ einlegen.